Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz

Jörg Sabrowski
Referent Kreativwirtschaft

 

Jörg Sabrowski studierte Volkswirtschaftslehre an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, wo er 1991 sein Studium als Diplom-Volkswirt erfolgreich abschloss. Seit 1992 arbeitete er als Referent im Wirtschaftsministerium des Landes Rheinland-Pfalz in den Bereichen wirtschaftspolitische Grundsatzplanung, Projektmanagement und Standortmarketing. Seit 2010 ist er Referent für Kreativwirtschaft.

Was ist das Besondere an der Kultur- und Kreativwirtschaft?

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist mit ihren Beiträgen zu Wachstum, Beschäftigung und Standortentwicklung mittlerweile ein bedeutender Teil der Gesamtwirtschaft in Rheinland-Pfalz und hat das Potenzial, ihr weitere innovative Anstöße zu geben. Dies gilt insbesondere für den Wettbewerbsfaktor Design. Hier besteht descom, das Designforum Rheinland-Pfalz, als Anlaufstelle. Weitere Schwerpunkte sind das Film- und Medienforum sowie das Software-/Gamesforum Rheinland-Pfalz “GameUp!”.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft kann überdies einen beachtlichen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums mit identitätsstiftenden Effekten in der Regionalentwicklung leisten.

Die Branche hat eine erhebliche Wirtschaftskraft und erwirtschaftet rund 4,25 Milliarden Euro Umsatz mit über 27.000 Beschäftigten in rund 10.000 Unternehmen in Rheinland-Pfalz.

Gründungen in der Kreativwirtschaft sind in hohem Maße bestandsfest, innovativ und erfolgen vielfach mit einer Marktneuheit.

Was tun wir?

Ziel des Ministeriums ist es deshalb das Gründungsgeschehen zu unterstützen.

Initiativen des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau zur weiteren Aktivierung des Potenzials der Branche orientieren sich an den Zielen,

  • die Rahmenbedingungen der Branche zu verbessern, insbesondere zur Netzwerkbildung, Schaffung von Räumen der Entfaltung, Stärkung der unternehmerischen Basis und Heranführung an die bestehenden Förderinstrumente des Landes,
  • die Synergieeffekte mit anderen Branchen, insbesondere den Branchen der IKT und des Tourismus, zu nutzen und
  • eine Öffentlichkeit zu schaffen für die Leistungen und Wirkungsweise der Branche.

„Eine Gründung in der Kultur- und Kreativwirtschaft ist erfolgreich, wenn …

… eine privatwirtschaftlich tragfähige Grundlage geschaffen wurde.”